Dieses kleine Fünktchen Hoffnung baut sich in mir auf, immer wieder, wird stärker und stärker, es nimmt an Kraft zu und mein Verstand schreit "STOPP", du wirst fallen, so tief, dass Wunden entstehen werden, Wunden, die viel Zeit und Aufwand in Anspruch nehmen werden. Wunden und Tränen und vorallem Schmerz. Ich fiel schon so oft, deinetwegen, meinetwegen. Und ich sehe mich immer noch vor dir stehen mit meinem Herz in der Hand. Du spucktest drauf, wolltest nicht sehen, was für ein Geschenk ich dir anbat. Mich. Mit allem, was ich habe, allem, was mich ausmacht. Mit meinen Gehemnissten, mit meinen Gefühlen und mit meiner naiven Verletztheit: Meine ganze kleine verkorkste Welt legte ich dir zu Füßen und du tratest sie weg, so weit, dass sie dich nicht mehr erreichen konnte. Ich sammelte sie auf, flickte sie zusammen, damit man die Dellen und Krater nicht mehr allzu deutlich erkennen konnte und versuchte es aufs Neue. Und jedesmal musste ich von vorne anfangen.
Dennoch..dieses kleine Fünktchen Hoffnung, das ich jedes Mal kurz davor verspürte, konnte mich zum Leuchten bringen, von innen und von außen. Ich war ausgeglichen und gleichzeitig voller unbändiger Freude, voller rosaroter Zuckerwattefgefühlen und voller...Hoffnunf. Schließlich hattest du mich zurückgezogen, suchtest meine Nähe aufs Neue, vielleicht also auch meine Liebe?
Gesten haben wir geweint, nebeneinander und doch irgendwie einsam. Dieser kleine Zentimeter zwischen uns schien eine ganze Welt zu sein. Ein Abgrund und an den Rändern all die Mauern, die wir selbst erbauten und die nun viel zu groß und massiv geworden waren um sie abzureißen.
All die Lügen und deine Spielchen auf der einen Seite. Meine gewachsene und wieder verlorene-wenn auch nie ganz- Hoffnung durchzog die andere Mauer und schnitt sich dann und wann mit den Enttäuschungen und Verletzungen.
Ich servierte dir uns auf einem Silbertablet. Dich und Mich. Unsere Geschichte und versuchte dabei krampfhaft, dich gehen zu lassen, meinen Blick von dir wenden zu können, mich von deinem Lächeln an manch schöner Stelle nicht beeindrucken zu lassen und auch nicht von deinem schmerzerfüllten Blick.
Irgendwann ranntest du fort. Kamst wieder, weinend.
Schlussstriche tun so unermässlich weh
Und trotzalledem liebe ich dich, ich liebe dich so sehr, immer noch, es macht mich ganz verrückt
ich bin so gerührt von dieser bindung, dir ihr zu haben habt und von deinem schreibstil auch. wunderschön!
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