„Hallo!“
Ich schrak von meinem Buch auf, das mich abgelenkt hatte von den Wellen, die immer größer wurden und die ich davor mit dem Fernrohr der Lifeguards betrachtet hatte.
Jemand hatte sich neben mich gesetzt, auf einen der Stühle, die mir der Chef auf die freie Fläche neben dem Häuschen gestellt hatte, von wo aus ich über allem zu schweben schien.
„Warst du gestern noch Schwimmen?“
Das dunkle, klebrige Zeug hatte für einen schlimmen Kater gesorgt und ich fragte mich, was das solle, dass er mich an meinem letzten Tag auf der Insel ansah, als wär er nur meinetwegen gekommen, um mit mir das Gespräch zu führen, das wir nie beendet hatten. Ich wollte nicht, wollte ihn nicht hierhaben und dann nicht mehr wegwollen. Ich senkte meinen Blick auf mein Buch, bis er aufstand, mir einen verwirrten Blick zuwarf und sich in die Wellen warf, unwissend, dass ich jede seiner Bewegungen mit dem Fernglas beobachtete und bewunderte, wie er sich wand, unter den Wellen verschwand, um kurz darauf wieder aufzutauchen.
Das Wasser, mit seinen unvorhersehbaren Bewegungen, seinem Trieb, einen hinauszuziehen ins tiefe Blau war sein zu Hause, so wie die Insel, die ich in ein paar Stunden zu verlassen hatte mit ihren bunten Feldern und tiefen Wäldern, der fremden Sprache, der Dorfkneipe um die Ecke und dem kleinen Haus auf vier Stelzen, das meine geworden war.
(schnulzig aufgelegt :) )


danke schön, wenn man das auf ''süß'' antworten kann ;D aber ich habe mich jedenfalls gefreut, über dein ''süß''
AntwortenLöschen«3
Ich danke für deine Worte, auch wenn in meinen Augen diese Gedanken nicht schön sind, sondern mich eher traurig stimmen. Doch es ist ja die Interpretation, die jedem selbst überlassen ist. Nur da ich weiß, was ich meine, kann ich nicht so empfinden :/
AntwortenLöschenda hast du recht :)
AntwortenLöschenwundervoller blog ;*
die texte auf deinem blog sind gut.
AntwortenLöschenhttp://www.herzzurueckgarantie.blogspot.com/