Mittwoch, 10. August 2011

Wohin das Herz mich zog

Liebe macht aus uns Menschen, die uns fremd sind. Sie bringt uns dazu, leichtsinnige Dinge zu tun, Freunde zu vernachlässigen, sich Gefahren auszusetzen und manchmal bringt sie einen dazu, sich so weit zu öffnen, dass man alles daran setzen muss, nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten, zu stolpern und zu stürzen. Denn was, wenn einem niemand aufhelfen würde?
Liebe veranlasst einen dazu, sein Gespartes zusammen zu kratzen und mit einer Freundin, einem schweren Rucksack, der einen beinahe in die Knie zwingt, Zelt und Schlafsack zu dem zurück zu fahren, den das Herz auserkoren hat. Man nimmt eine Nacht auf einer Bahnhofsbank in Kauf, sogar, dass man in seinem Schlafsack für einen Obdachlosen gehalten wird und friert, weil der Regen nicht aufhören will zu fallen. Alles ist egal, alles halb so wild, es zählt nur eins.

So eine Liebe fühle ich.

Das alles hatte seinen Sinn, ich wollte nicht mehr feige sein. Ich wollte ihn wiedersehen, und mich vergewissern, dass die Gefühle, die ich für ihn empfinde, real sind, dass ich nicht völlig verrückt bin. Schließlich kannte ich ihn kaum, ich wusste nicht viel von ihm und trotzdem zog mich mein Herz zu ihm zurück. Es hatte mir schon viel Unheil gebracht, aber irgendwann musste es doch mal richtig liegen, oder? 

http://vimeo.com/couchmode/clueso/videos/sort:date/20160395♥

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